Sie sitzt in ihrem Zimmer. Alles ist dunkel. Nur das Licht ihres Laptops erhellt noch den Raum. Sie sitzt an ihrem Dachfenster. Es ist offen. Es regnet. Sie bekommt die Regentropfen vom Wind ins Gesicht geweht. Das Wetter passt zu ihrer Laune. Sie hat heute wieder geweint. Wegen so einer dummen. einer ehemaligen Freundin... Sie versucht stark zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Doch es tut ihr so verdammt weh, wenn man ihr sagt sie habe kein selbstvertrauen. OK. Hat sie auch nicht. Aber verdammte Scheiße. Es tut ihr trotzdem weh. Verdammt. Sie ist so schwach. Sie war mal stärker. Doch der ganze Schei hat sie zu einem Versager gemacht. Sie bekommt nichts mehr auf die Reihe. Der Wind weht. Sie hört es. Sie spürt es. Wie es wohl wäre dort oben auf einer Wolke zu liegen? Irgendwo in der Gegend fährt jemand mit seinem Motorrad durch die Straßen. Draßen sieht man ncihts mehr. Nur das Licht der Straßenlaternen. Es ist dunkel um sie herum. Sie sieht kein Licht mehr. Sie fällt. Sie findet kein Halt. Das Loch ist düster und die Wände so glatt. Keine einzige unebenheit. Sie findet kein Halt in dem endlosen Loch. Dieses Loch verschlingt sie. Sie hat keine Flügel mehr. Sie war mal so weit oben. Sie ist so hoch geflogen. Ihre Flügel wurden ihr gebrochen. Seit dem fällt sie. und fällt. und fällt. Es scheint ein endloser Fall zu sein. Sie will doch nur Halt. Liebe. Verständnis. Eine Schulter an der sie sich ausheulen kann. Eine Hand, die ihr hoch hilft. Der Regen wird stärker. Sie wird immer kleiner. Fält immer weiter. Jede Sekunde. Es tut ihr so weh. Tränen fließen an ihren Wangen runter. Trockene Tränen...
It's a very very very very dark night...
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