Samstag, 16. Juni 2012

School Day.

Und wieder.
Wieder saß ich im Unterricht.
Was sagte der Lehrer? Scheiße. Meint der mich? Was war die Frage?
Hilfe suchend umschauen. Aber keiner da.. Niemand, der hilft.
Naja, scheiß drauf. Ist nur Schule. Konzentration ist eh im Arsch.
Kein klarer Gedanke mehr. Nur noch diese absurden Gedanken.
Dieser Gedanke an das Blut. An die Narben.
Angst davor gesehen zu werden, wie ich wirklich bin. Fuck it.
Angst davor beurteilt zu werden deswegen. Fuck you.
Wünschte es wäre alles anders. Aber es ist, wie es ist.
Wenn mich jemand dort ausversehen berührt. OMFG.
Angst, dass der Mensch es merkt.

Puppe. Marionette. Nicht ich.

Werde ferngesteuert von dem Blut. von dem Schmerz.
Wer wagt es? Wer hat es gewagt? Wer?
Musik auf den Ohren. Dröhnt laut.
Hört das jemand? Nein. Glück gehabt.
Kopf voller Texte. Verletzen. Kratzen. Allein.
Tage lang nichts getan. Nichts für schule. Nichts für mich.
"Freunde" wenden sich ab. Aber ich brauche sie.
Sie sehen es nicht. Wollen es nicht sehen.
Andeutungen. - überhört. Fuck.
Keiner wird es je verstehen. Bin doch so glücklich...
Habe doch alles was ich brauche. Pustekuchen.
Ich habe nichts und von wegen glücklich...
Der Lehrer spricht. Sagt meinen Namen. Doch ich reagiere nicht.
Ich bin nicht da. Geistig und in Gedanken woanders.
An einem besseren Ort. Doch wo ist der?
Weit weg von hier. - Ja, das will ich!
Schulglocke läutet. Endlich. Tag geschafft.
Fix nach Hause und ab ins Zimmer. Allein.
Nichts mehr fühlen. Lernen zu leben. Ohne Gefühle.
Aber erst durch den Bus nach Hause.
Musik so laut auf meinen Ohren. Höre nichts.
Nur den Beat. Und die Menschen sehe ich nur verschwommen und weit weg.

Allein.

Münder bewegen sich. Doch keine Töne kommen bei mir an. Musik zu laut.
Alles so weit weg. Endlich frei.
Sie lieben mich. Sie lieben das Bild von mir.
Das Bild, das sie sich gemacht haben, weil sie meine Maske nur sehen.
Lachen. Ihr Gesicht ist ihre Pflicht. Baby, schau doch genauer hin!
Ach was sage ich da? Es interessiert eh keinen, ob ich da wäre oder nicht.
Würde jemand merken, wenn ich jetzt gehen würde? NEIN. Niemand.
Sag mir nun, ist das wirklich das Ende verdammt? Er weiß, ich brauche IHN.
Aber sie haben Gift in seine Venen gespritzt. Gift, dass gegen mich wirkt.
Es ist ihm egal geworden, was mit mir passiert.
Ihm ist egal, was ich denke. Was ich fühle.
Glaubt mir, Sie wollen meine Gedanken nicht hören. Zu schlimm.
Selbst für mich. Ich versuche die Gedanken zu stillen. Mit Blut.
Jedes Mal ein stück tiefer. Ein stück doller. Ein Stück schlimmer.
vermissen. Würde mich keiner. Nein.
Keiner merkt, wie ich zerbreche. zerbreche an mir selbst.
Ich stehe mir selber im Weg. Grrr, YEEEY. Psycho x3
Als ob irgendwer weiß wie es mir wirklich geht.
Ihre "Oh.."s und "Du schaffst das!"s können sie sich weiß Gott wohin stecken.
Ich will kein Mitleid. Nur jemanden, der mich versteht. Der mir hilft.
Hilfe. Meine Flügel haben verlernt zu fliegen.
Hilfe. Meine Gedanken sind nicht mehr rein.

Hilfe. Hilf mir.

Ach Fuck it. Es gibt niemanden, den es interessiert.
Müll an der seite der Straße. YO:.
Allein. Forever.
Bester Freund hin. Beste Freundin her.
Es interessiert sie im Endeffekt doch nicht.
Wollen nur das glückliche Mädchen.
Von meinem wahren Gesicht genervt. Freundschaft? - NEIN.
Ich geb ein Fick drauf.
Ich war echt dumm ihr zu glauben.
Falsch. das ist ein Wort, was sie perfekt beschreibt.
und lächerlich. Das ist sie.
Jeder noch so kleine Schmerz wird ausgelöscht durch einen Kratzer.
Kratzer, aus denen der Schmerz in Form von Blut raus fließt.

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